März 2010
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Aktuell im Forum

Wer erstellt arch/x86/boot/compressed/vmlinux ?(TAXI)
nanu? HOWTOs ber Link nicht erreichbar?(Dirki)
verschlsselter USB-Stick mit Fingerabdruck(TAXI)
Tagebuch(actrosdriver)
Widelands(actrosdriver)

Kleine Bastelstunde

Nachdem ich nun wochenlang mein Brot auf den Knien geschmiert und den Laptop mehr schlecht als recht auf dem Lenkrad balanciert habe, hab ich mir heute einen Tisch gebaut.

Tisch Renault Magnum

Tisch Renault Magnum


Die Sonne scheint und das Wetter lädt dazu ein, draußen zu basteln. Davon mal ab ist mir ein Marlen-Tisch viel zu teuer. Wer bitteschön entwickelt Autos, in denen alles, wirklich jede Fläche, rund ist? Gab bestimmt nen Design-Preis für den Bockmist. Egal, was man wo ablegt, alles kullert herum..

Tisch Renault Magnum

Tisch Renault Magnum


Gottseidank ist nun Schluß damit ;)

Selbsterkenntnis auf dem PolitCamp

Die als Twitter-Begeisterte geltende Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bedauerte nur, dass “die etablierten Printmedien” den Dienst und die ihm eigene Kommunikationsform “nicht kapieren”. Die “Twitter-Logik” werde dort “durch den Kakao gezogen” nach dem Motto: “Was schreibt die da für beknackte Sachen.”

via heise

Ich dachte schon mit dem Zitat des Tages wäre es getan, aber dieses PolitCamp scheint wohl ein Hort der Selbsterkenntnis zu sein, wie in obigem Beispiel anschaulich zu sehen. Ich halte ohnehin nicht derart viel von diesem großen Palaver auf diesen diversen Camps, die Netzvolk da veranstaltet. Da ist sicherlich mancher Profi drunter, wie aus den Programmen ersichtlich, aber unterm Strich ist der Mehrwert diverser Camps gegen Null gehend. Zuviel Gerede, zuviel der Redundanz, zuviel Selbstdarsteller, zu wenig Nachhaltigkeit, zu wenig der teils bitter notwendigen Aktion. Und überhaupt eine meist zum Himmel schreiende Arroganz in puncto Netzkultur/Netzpolitik: ein wenig Technik-foo und die Gebetsmühle vom Werkzeug der Freiheit, Inhalte sind primär das Netz — wie daraus ein Werkzeug für alle entstehen soll ist mir immer noch ein Rätsel.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Sicherlich ist damit diese übliche Automagie gemeint, die überall im Netz anzutreffen ist: wirf jemandem ein Werkzeug hin, erkläre es zum Selbstläufer und den Nutzenden zum MacGyver von $thematik. Wir kennen wohl alle das Prinzip des Wiederkäuers, letztendlich kommt es dort zur Verdauung, die hierbei jedoch überhaupt nicht angestrebt wird. Vielmehr ist Kauen um des Kauen Willens die Kür und deshalb kann man diesen Camps auch jeglichen Stempel aufdrücken und bekommt dennoch immer beinahe identische Inhalte. Vom Werkzeug Netz, den Chancen und anderem foo fabulieren auch letztendlich die Werber und selbst diese bekommen nicht wirklich etwas auf die Beine, außer wiederum mit dem Verkauf der Hoffnung auf diesen Mehrwert ihr täglich Brot zu verdienen — eine Art Gralssuche manifestiert sich da.

Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Taten sehn – indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.

Aber um auf das obige Beispiel zurückzukommen – schließlich ging es mal primär um diese Aussage, den Rat der Damen und Herren Kollegen sollte man in diesem Fall doch beherzigen, auch wenn sonst wenig Erhellendes aus Berlin kommt. Und ich tue jetzt etwas Nützliches, gehe offline und rufe einen guten Freund an :-)

Zitat: Goethe, Faust

Zitat des Tages: ein Medienexperte der Liberalen

Konform mit seinen Parlamentskollegen ging Burkhardt Müller-Sönksen, Medienexperte der FDP-Fraktion. Politiker können seiner Ansicht nach durch eigene Direktangebote im Web 2.0 das erzählen, was sie “pur meinen”.

via heise

… noch direkter? Die Direktheit der Liberalen schmerzt schon gewaltig, ich glaube mehr von diesem pur meinen verträgt das Deutsche Volk auf Dauer nicht, ohne vice versa ebenso direkt die rote Karte zu zeigen.

Herausfinden was vom mount Befehl ausgeführt wird

Möchte man herausfinden wie Dateisysteme mit dem mount Befehl gemountet werden, so kann die -d und -v Option von mount verwendet werden. Folgendes Beispiel zeigt welche Befehle von einem mount -a im Single-User-Mode ausgeführt würden. Die einzelnen Befehle werden dabei nur angezeigt und nicht ausgeführt:

# mount -adv
mount -t ufs -o rw -o update /dev/ad4s3a /
mount -t tmpfs -o rw tmpfs /tmp
mount -t ufs -o rw /dev/ad4s3f /usr
mount -t ufs -o rw /dev/ad4s3d /var
mount -t procfs -o rw proc /proc

Mehr Informationen zu mount findet man in der Manpage mount(8).

SaleZ – ein kurzer Zwischenbericht

Seit gestern ist SaleZ Lite nun auch im AppCatalog verfügbar (VideoDemo gibt’s hier). Ehrlich gesagt, hat mich das etwas positiv überrascht, da ich die App erst vor ca. 4 Tagen eingereicht hatte. Bei ‘BibleZ for webOS’ musste ich da schon fast 2 Wochen warten! An dieser Stelle möchte ich auch noch mal allen Betatestern danken, die mit geholfen haben, Fehler zu finden.

In der Zwischenzeit ist auch die Arbeit an SaleZ (Pro) weiter voran geschritten. Mittlerweile kann man auch Festpreisartikel direkt vom Gerät kaufen (“SofortKaufen”), die Bewertungen des Verkäufers einsehen, Suchvorschläge erscheinen, wenn man einen Suchbegriff eingibt und seit heute kann man auch seine eBay Nachrichten lesen. Für nächste Woche steht die Suchfunktion auf dem Programm. Da ist noch einiges zu machen!

Ähnliche Artikel:

  1. Und schon wieder ist es März…
  2. Ein kurzer Blick in den Rückspiegel des Jahres 2009
  3. Ein weiteres webOS Gerät: Palm Pixi

Kommentar hinzufügen

Zivilrecht: Kosten für die Abwehr einer Forderung durch eine Abofalle muss erstattet werden! – Strafrecht: Verfahren gegen die Betreiber von fabriken.de (Abo-Abzocke) eingestellt!

Zivilrecht: Kosten für die Abwehr einer Forderung durch eine Abofalle muss erstattet werden! Wieder hat ein Gericht einem Opfer von einer Abofalle zugestanden, dass er die Kosten, die durch die Abwehr dieser Forderung entstanden ist von dem Abo-Abzockern zu erstatten ist. Ein weiteres Gericht folgt der Auffassung, dass die Abwehr der Geldforderungen von Abofallen-Betreibern erstattungsfähig ist. [...]

Skriptmonster gesucht! Welche Seite hat die meisten Skripten?

Es ist schon erstaunlich, wieviele Skripten (Java, Flash, Javascript …) manche Webseiten glauben, ausführen zu müssen. Während manche Skripten nur funktionaler Natur sind (“Toll! Ein buntes Video!”), sammeln andere fleißig Nutzerdaten oder können gar eine Gefahr für das System darstellen. Um die Flut an Skripten einzudämmen, habe ich schon vor geraumer Zeit das Firefox Addon “NoScript” installiert und dies an anderer Stelle bereits heiß empfohlen (NoScript Artikel). Beim Versuch, ein Cheat Sheet herunterzuladen, stieß ich heute auf Folgendes:

Skripten und kein Ende

Gezählte blockierte Skripten: 12. Um auf die Ursprungsseite zu gelangen, bitte auf das Bild klicken (Disclaimer). Sicher gibt es noch Seiten, die noch mehr Skripten ausführen wollen.

Diese Seiten sucht LinuxNetz! Wer mit den 12 Skripten mithalten kann, oder sie sogar überbieten kann, kann den Link dazu in den Kommentaren posten.


Schweizer wehren sich gegen die Bindung an Microsoft! Empfehlung: Schulen sollen freie Software verwenden.

Die “Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen” hat das von Microsoft für die Schulen angebotene “Microsoft School Agreement” mit dem zwangsweise angebundenen “Live@edu” untersucht und kommt zu dem Schluss das dieses Angebot von Microsoft zu sehr Nachteile für die Schulen mit sich bringt. Vor allem sind da die Punkte Datenschutz, Werbung, Konkurrenzverbot zu nennen. Schon allein diese [...]

Laptop-Display (1): Abschalten mit vbetool

Laptop DisplayEin Notebook kann wegen seines geringen Stromverbrauchs auch als kleiner Heimserver fungieren, der mit SSH ferngewartet wird. Wenn die Administration des Servers über Secure Shell stattfindet, dann läuft das Display des Laptops den ganzen Tag und verbraucht völlig unnötig Energie.

Doch wie kann man das Display des Laptops abschalten?

Ein erster Ansatz wäre xset. Mit …

xset dpms force off

… kann man auf der grafischen Oberfläche den Monitor abschalten. Doch zwei Haken hat die Sache: Erstens erfordert dies eine grafische Oberfläche auf dem Server und die ist auf den meisten Servern nun mal nicht vorhanden. Und zweitens schaltet sich das Display nach der nächsten Mausberührung oder dem nächsten Tastendruck wieder an (und ich kann hier nur für meinen Jaunty Jackalope sprechen).

Die Lösung für einen Server ohne X heißt vbetool. Dieses kleine Programm führt BIOS Code aus, um den Status von Hardwarekomponenten zu ändern. Bei Ubuntu und Debian lässt sich das Tool über die Paketquellen installieren:

sudo apt-get install vbetool

Greife ich nun über meine Ubuntukiste per SSH auf den Server zu, schaltet der folgende Befehl den Monitor komplett ab (doch Vorsicht: wer dies ohne Fernzugriff tut, muss damit rechnen einen kalten Neustart machen zu müssen.  [EDIT: warum eigentlich? Sich einzuloggen und den Befehl vor dem geistigen Auge einzutippen geht eigentlich auch ohne, dass man es sieht. Getestet - funktioniert ]). So, hier also der Befehl, um das Display abzuschalten:

vbetool dpms off

Nun ist Schicht im Schacht. Auch Tasteneingaben oder Mausbewegungen können das Display nun nicht mehr aus dem Schlaf reißen. Den nächsten Neustart überlebt die Einstellung allerdings nicht. Um das Display im laufenden Betrieb wieder einzuschalten, geben wir über SSH ein:

vbetool dpms on

Um das Display auch nach jedem Neustart außer Gefecht zu setzen, editieren wir die Datei /etc/rc.local (Ubuntu/Debian) und fügen den Abschaltebefehl “vbetool dpms off” einfach hier ein. Dann wird der Befehl bei jedem Wechsel in einen Multiuser-Runlevel (und dazu gehört auch der Neustart) ausgeführt.

Wieviele Watt bzw. Euro man mit dieser Methode sparen kann, werde ich in einem meiner nächsten Artikel beleuchten.

Verwandte Artikel:

Was Hardware im Standby verbraucht
Wer braucht mehr Strom: Ubuntu oder Vista?

Infos über Laptopakkus aus dem Verzeichnis /proc